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Das Museum Gouda ehrt den 50.000sten Besucher von Jo Koster

Das Museum Gouda ehrt den 50.000sten Besucher von Jo Koster – Im Rampenlicht

Die Ausstellung „Jo Koster, Künstler” zieht seit ihrer Eröffnung Mitte April unvermindert Besucher nach Gouda. Der 50.000ste Besucher der Ausstellung wurde diese Woche mit einem Blumenstrauß überrascht. Tausende Menschen entdecken dank Jo Koster zum ersten Mal die Stadt.

Die Besucherinnen Kitty und Els aus Utrecht wurden von Museumsdirektorin Femke Haijtema mit Blumen, einem Geschenkpaket und einem Stück Kuchen im Museumscafé überrascht. Die beiden Frauen aus Utrecht waren extra wegen Jo Koster nach Gouda gekommen, eine von ihnen war sogar noch nie zuvor in der Stadt gewesen. „Das höre ich immer sehr gerne”, sagt Haijtema. Es überrascht sie nicht. „Aus einer Publikumsbefragung wissen wir, dass 80 % der Besucher extra wegen Jo Koster in die Stadt kommen. Das sind also 40.000 zusätzliche Tagesgäste, die ihren Museumsbesuch oft mit einem Imbiss und einem Getränk oder einem Einkaufsnachmittag verbinden. Von ihnen sind 20 % zum ersten Mal in Gouda. Und das dank der wunderschönen Kunstwerke von Koster!”

Inspirierend und reiselustig
Die Künstlerin Jo Koster (1868-1944) gestaltete ihr Leben gegen den Strom. Sie verdiente ihr eigenes Geld, baute ihr eigenes Haus und bereiste ganz Europa. Vor allem aber stellte sie ihr Leben in den Dienst ihrer Kunst. Die wunderschönen Gemälde und Zeichnungen im Museum Gouda zeigen, wie sie sich weiterentwickelte und verschiedene Techniken für charakteristische Porträts und farbenfrohe Landschaften einsetzte. Koster malte weiter, auch als sie auf einem Auge ihr Augenlicht verlor. Speziell für blinde und sehbehinderte Besucher hat das Museum daher ein Programm entwickelt, das unter anderem ein Tastbild umfasst. Außerdem können Familien mit einem speziellen Koffer selbst auf die Spuren von Jo Koster gehen.

„Jo Koster, Künstler” ist noch bis zum Ende der Weihnachtsferien zu sehen. Die Ausstellung wird ermöglicht durch das Mondriaan Fonds, Fonds 21 und das Cultuurfonds, mit Unterstützung des Dubbel Breed Fonds und des Straver Fonds.

Besucher des Museums Gouda mit Direktorin Femke Haijtema (rechts).
Foto: Lima Forografie.  

Informationen

Veröffentlicht am 6. Dezember 2025